Novartis meldete heute einen Gewinn von 6,2 Mrd. EURO in 2008 – trotz der Übernahme des Augenpflegemittelherstellers Alcon für 7,5 Mrd. EURO und genug, um jede Familie in Deutschland mit einem Wasserionisierer auszustatten. Womit verdient Novartis so viel Geld? Vor allem mit Medikamenten gegen Krebs und mit Impfstoffen. Kein Wunder, dass die Krankenkassen trotz Beitragserhöhung und Kostensenkung zu Lasen der niedergelassenen Ärzte und der Versicherten mit ihren Einnahmen nicht auskommen …

Krebs und Impfen hat auch etwas zu tun mit dem „halben“ Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen zu tun. Wenn wir uns seine Geschichte anschauen, finden wir eine interessante Korrespondenz, die er schon zu seiner Zeit als Uni-Mediziner in Freiburg und dann als Leiter des Krebs-Forschungszentrums in Heidelberg mit einem Landarzt aus Erding bei München geführt hat. Dieser Arzt, Dr. Alfons Weber, behauptete damals doch, dass er in seinem 1000er Mikroskop mit einer speziellen Präparationstechnik in Krebszellen parasitäre Einzeller in großen Mengen gefunden habe. Ja, er behauptete sogar, dass diese Parasiten die Ursache des Krebses waren, und dass es Ärzte gegeben hätte, die Krebskranke erfolgreich mit Malariamitteln geheilt hätten. Als Leiter eines mit Steuermittel finanzierten Forschungszentrums hätte zur Hausen diese Behauptungen wenigstens nachprüfen sollen – dies unterblieb. Sie können die Videos, die Dr. Weber aufgenommen hatte, und seine Geschichte in dem Doku-Thriller und Video „Der Urfeind“ nachvollziehen und sich selbst eine Meinung bilden.

Meine Meinung ist jedenfalls, dass der letztjährige Medizin-Nobelpreis nicht zur Hausen, sondern Dr. Alfons Weber posthum hätte verliehen werden sollen – es wird ja auch gemunkelt, dass Astra Zeneca, die Firma, die die Impfmittel gegen Gebärmutterhalskrebs entwickelt hat und ein „Sponsor“ der Nobel-Stiftung ist, bei der Vergabe einen gewissen Einfluss ausgeübt hätte .

Beitrag erstellt am Samstag, 31. 01. 2009 um abgelegt in der Kategorie Allgemein.