Die Diskussion über die “Reform” der Krankenversicherung in Deutschland schlägt hohe Wellen.

Ärzte, die ihre Praxen schliessen müssen weil sie Mieten, Personal und evtl. Zinsen für die Einrichtung nicht mehr finanzieren können, stehen auf der einen Seite.

Auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass alle mehr in einen jetzt riesigen Topf zahlen müssen.

Dazwischen klafft anscheinend ein großes Loch …

Meiner Ansicht nach findet die Diskussion am falschen Ende statt. Wir diskutieren immer um die Struktur, darüber, wie welches Geld von wem in welcher Höhe eingenommen werden kann und wer diese Geld dann wie bekommt.

2006 waren es immerhin 245 Mrd. EURO, die in Deutschland für Gesundheit ausgegeben wurden, davon 140 Mrd. von der gesetzlichen Krankenversicherung, also von der Solidargemeinschaft der Versicherten.

Es wird nicht und nirgends darüber diskutiert, wofür dieses Geld dann überhaupt ausgegeben wird, was damit finanziert wird und wer diese Aufgaben genehmigt und kontrolliert. Die Versicherten – von denen das Geld ja stammt – haben dabei anscheinend am Wenigsten zu sagen, denn von diesen möchten – je nach Umfrage – 60 bis 80 % als erstes mit naturheilkundlichen Verfahren behandelt werden. Diese werden aber nur in sehr wenigen Ausnahmen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Findet da nicht unter dem Deckmantel der Solidarität eine zielgerichtete Zweckentfemdung statt, die dazu noch unnötig Geld kostet?

Es gibt beispielsweise die interessante Feststellung aus den USA, dass Diabetiker durch einen konsequenten Umstieg auf Rohkost das Spritzen von Insulin einstellen oder doch wenigstens signifikant reduzieren können.

Daraus hat sich dort jetzt eine Art Gesundheits-Selbsthilfe-Bewegung entwickelt.

Nach Auskunft meines Freundes, der eine Apotheke führt, holt ein durchschnittlicher mittelalter Diabetiker für ca. 1.600 EURO Medikamente im Jahr. Bei zwischen 5 und 10 Mio. Diabetikern in Deutschland schon ca. 8 bis 15 Mrd. EURO nur für Medikamente – ohne Krankenhauskosten, Spätfolgen, Arbeitsausfall, Frührente etc …

In den USA wurde eine Art “Studie” durchgeführt – sechs “typische” amerikanische Diabetikerinnen und Diabetiker wurden eingeladen, 30 Tage in einem einfachen Gesundheitszentrum in Arizona zu verbringen, wo sie unter ärztlicher Aufsicht und Betreuung ausschließlich und konsequent Rohkost zu Essen bekamen. Einige konnten die Insulinspritzen schon nach wenigen Tagen reduzieren, bei anderen dauerte es über zwei Wochen. Charakteristisch sind die Entgiftungsreaktionen, die sich in psychischen und physischen Krisen zeigen. Eine kompetente Betreuung ist deshalb sehr angeraten.

Diese “Studie” ist in einem interessanten Dokumentarfilm festgehalten worden. Den Trailer finden sie HIER – und wer ihn nicht direkt aus den USA bestellen möchte, kann dies auch in unserem Shop tun.

Ich würde mich sehr freuen, hier in Deutschland Mediziner oder sogar eine Klinik oder ein Sanatorium zu finden um diese Studie hier zu wiederholen und zu verifizieren. Unter Einbeziehung weiterer entgiftungsfördernder Massnahmen wie dem Schwitzen in einer Infrarot-Kabine und dem Trinken von basischem Aktivwasser sollten auch hier diese Erfolge erzielt und vielleicht sogar die Belastungen, die durch die Entgiftung erfolgen, reduziert werden können.

Beitrag erstellt am Montag, 16. 02. 2009 um abgelegt in der Kategorie Allgemein, Gesundheit.