5,3% stiegen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland für Arzneimittel im Jahr 2008 – auf insgesamt 29,2 Mrd. EURO (29.200.000.000 EURO), das sind über 400 EURO pro Person – die privat Versicherten einmal herausgerechnet!

Der kürzlich erschienene Arznei-Verordnungs-Report findet den Haupt-Kostentreiber bei den patentgeschützten “innovativen” Medikamenten, die aber oftmals keinen wirklichen Zusatznutzen zu bewährten und günstigen Medikamenten bieten – der Nutzen liegt vor allem bei den Herstellern, die in Deutschland ihre Medikamente wesentlich teurer verkaufen können als beispielsweise in den USA oder in Großbritannien.

Weitere Details finden Sie u.A. hier:

http://www.aok-bv.de/gesundheit/versorgungsbereiche/arzneimittel/index_01791.html

und natürlich in dem Buch selbst.

Die teuersten Krankheiten sind – wie auch in den letzten Jahren – die typischen “Zivilisations”krankheiten wie Diabetes, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Arthrose, Rheuma, Asthma, Allergien etc.

Wir wissen, dass es mit relativ einfachen Mitteln, durch eine konsequente Ernährungs- und Lebensumstellung, möglich ist, beispielsweise Diabetes komplett in den Griff zu bekommen – wie der Film “Simply Raw – Reversing Diabetes in 30 Days” eindrucksvoll zeigt.

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Wir wissen, dass es für Krebserkrankungen in sich schlüssige “alternative” Theorien gibt, die in ebenso schlüssige und erfolgreiche Therapien münden, die nur einen Bruchteil einer “konventionellen” Krebstherapie mit Chemo und Bestrahlung kosten und weitgehend Nebenwirkungsfrei sind, wie der Arzt und Forscher Dr. Alfons Weber in den 90er Jahren zeigte.

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Wir wissen auch, dass die allermeisten “Zivilisations”erkrankungen durch falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und negative Umwelteinflüsse verursacht werden. So ist z.B. wissenschaftlich festgestellt, dass Cola-Getränke die Knochen angreifen http://tinyurl.com/ykaz5gq und damit Verursacher von Osteoporose sind.

Trotzdem darf JedeR diese ganzen krankmachenden Nahrungsmittel und Getränke unbegrenzt essen und trinken und seine Gesundheit damit zugrunde richten – und die Allgemeinheit muss dann mit einer Zwangsumlage von jährlich über 400 EURO pro Person Arzneimittel der pharmazeutischen Industrie bezahlen, die oftmals wieder Nebenwirkungen haben, die weitere Behandlungen und weitere Arzneimittel erfordern. Unter diesem Gesichtspunkt erhält die Zwangsmitgliedschaft in einer Krankenkasse, die als Errungenschaft der großen Koalition gefeiert wurde, einen anderen Beigeschmack – es sollen eben wirklich alle zahlen!

Ob die neue Regierung – deren gelber Flügel ja mehr Netto vom Brutto versprochen hat – diese Zwangsversicherung wieder aufhebt, glaube ich kaum, dazu sind die Einflüsse der “Gesundheits”lobby zu stark.

Beitrag erstellt am Mittwoch, 28. 10. 2009 um abgelegt in der Kategorie Allgemein, Gesundheit.